Hybrid-Allrad für Duster und Bigster startet in der Schweiz Dacia Bigster hybrid 150 4x4

NEWS / 10.04.2026

Hybrid-Allrad für Duster und Bigster startet in der Schweiz

Dacia bringt einen neuen Hybrid-Allradantrieb für Dacia Duster und Dacia Bigster – Bestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferungen starten im Sommer.

Dacia baut seine Antriebspalette weiter aus und führt mit dem «Hybrid 150 4x4» eine neue Motorisierung für zwei zentrale Modelle ein. Sowohl der Dacia Duster als auch der Dacia Bigster sind ab sofort mit dem elektrifizierten Allradsystem bestellbar. Die Markteinführung ist für Juli 2026 vorgesehen.

Preislich startet die neue Variante beim Duster ab rund 30’000 Franken, während der grössere Bigster ab knapp 33’500 Franken angeboten wird. Beide Modelle positionieren sich damit weiterhin im vergleichsweise günstigen SUV-Segment.

Technisch kombiniert das System einen 1,2-Liter-Mildhybrid-Benziner an der Vorderachse mit einem zusätzlichen Elektromotor an der Hinterachse. Die Gesamtleistung liegt bei 154 PS. Besonderheit ist die Trennung der beiden Antriebsquellen: Während vorne ein klassisches Doppelkupplungsgetriebe arbeitet, übernimmt hinten ein elektrisch angetriebenes Zweigangsystem die Kraftverteilung.

Dieses Konzept ermöglicht eine variable Nutzung des Allradantriebs. Bei Bedarf wird die Hinterachse zugeschaltet, während sie im Normalbetrieb entkoppelt bleibt, um Verbrauch und Emissionen zu reduzieren. Laut Hersteller liegt der Durchschnittsverbrauch bei 5,8 Litern pro 100 Kilometer.

Im Alltag soll das System vor allem durch seine Flexibilität überzeugen. Im Stadtverkehr können die Fahrzeuge zeitweise rein elektrisch fahren, während im Gelände oder bei schwierigen Bedingungen der Allradantrieb automatisch für zusätzliche Traktion sorgt. Verschiedene Fahrmodi – etwa für Schnee, Sand oder steile Abfahrten – unterstützen die Anpassung an unterschiedliche Einsatzszenarien.

Mit der neuen Antriebsvariante verfolgt Dacia einen pragmatischen Ansatz zur Elektrifizierung: Statt auf reine Elektrofahrzeuge zu setzen, kombiniert der Hersteller konventionelle Technik mit elektrischer Unterstützung. Damit sollen Effizienzgewinne erzielt werden, ohne die bekannten Eigenschaften der Modelle – insbesondere ihre Geländetauglichkeit – einzuschränken.

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