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News / 31. August 2022

Skoda beschleunigt seine E-Offensive

Skoda seine E‑Offensive: Bereits bis 2026 wird die tschechische Marke drei neue reine E-Modelle auf den Markt bringen, weitere werden folgen.

Die Konzeptstudie VISION 7S gibt einen konkreten Ausblick auf eines dieser Modelle. Bis 2030 soll der Anteil rein batterieelektrischer Fahrzeuge an den Verkäufen der Marke ŠKODA in Europa auf über 70% steigen. Der tschechische Automobilhersteller investiert in den nächsten fünf Jahren weitere 5,6 Milliarden Euro in E‑Mobilität und 700 Millionen Euro in Digitalisierung.

Der Skoda-Vorstandsvorsitzender Klaus Zellmer betont: „Heute ist ein ganz besonderer Tag in der Geschichte von Škoda: Wir stellen unseren neuen Markenauftritt inklusive neuem Logo und Update der Corporate Identity vor. Wir geben mit der Konzeptstudie VISION 7S einen konkreten Ausblick auf ein völlig neues ŠKODA Modell, mit dem wir unser Produktportfolio und unsere Kundenbasis nach oben hin abrunden werden. Und wir beschleunigen unsere E-Offensive deutlich und bringen bereits bis 2026 drei zusätzliche, reine E-Modelle auf den Markt, weitere werden folgen. Wir stellen uns damit für das Jahrzehnt der Transformation noch stärker auf und werden in den nächsten fünf Jahren insgesamt 5,6 Milliarden Euro in E-Mobilität und weitere 700 Millionen Euro in die Digitalisierung und damit in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und der Arbeitsplätze investieren.“

Škoda Vorstand für Vertrieb und Marketing, Martin Jahn, ergänzt: „Mit dem neuen Markenauftritt machen wir unsere Marke fit für die elektrische Zukunft und positionieren ŠKODA klar im externen Wettbewerb und grenzen uns gleichzeitig noch deutlicher von den anderen Marken des Volkswagen Konzerns ab. Das Showcar VISION 7S ist Vorreiter unserer neuen Designsprache, die wir in den kommenden Jahren auf das gesamte Produktportfolio ausrollen und mit der wir unsere Kundenansprache schärfen. Wir heben die Marke damit auf das nächste Level, um sie an die neuen Bedürfnisse und Erwartungen unserer Kunden in Bezug auf User Experience, Connectivity und die gesamte Customer Journey anzupassen.“

Der tschechische Automobilhersteller beschleunigt deutlich seine E-Offensive und bringt bereits bis 2026 drei weitere vollelektrische Modelle auf den Markt. Neben einem Kleinwagen ist auch ein kompaktes SUV sowie ein Siebensitzer für Familien geplant. Einen konkreten Ausblick auf das siebensitzige Elektro-SUV bietet die Konzeptstudie VISION 7S mit einer Reichweite von über 600 Kilometern und einer Spitzenladeleistung von 200 kW. Bis 2030 strebt ŠKODA AUTO einen Anteil reiner E-Modelle in Europa von über 70% an. In der Übergangsphase zur E-Mobilität stärkt die Marke ihr Produktportfolio hocheffizienter Verbrennungsmotoren und stellt in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres die neue Generation des SUPERB sowie des KODIAQ vor. 2024 folgt dann der aufgefrischte OCTAVIA.

Die Konzeptstudie VISION 7S gibt einen ersten konkreten Ausblick auf ein völlig neues ŠKODA Modell und zeigt gleichzeitig die neue Designsprache. Das rein elektrische SUV bietet ein grosszügiges Platzangebot für bis zu sieben Passagiere und zahlreiche Simply Clever-Details. Damit rundet der Autohersteller sein Produktportfolio und seine Kundenbasis nach oben hin ab. Die Konzeptstudie basiert auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) aus dem Volkswagen Konzern und verfügt über eine 89-kWh-Batterie. Damit lässt sich eine maximale Reichweite von mehr als 600 Kilometern im WLTP-Zyklus erzielen.

Für das elektrische und digitale Zeitalter hat ŠKODA AUTO eine neue Designsprache entworfen, die schrittweise ab nächstem Jahr eingeführt wird. Sie zeichnet sich durch klare, reduzierte Linien aus, die die Einfachheit und Wertigkeit der neuen ŠKODA Modelle betonen. Prägende Elemente sind die neue Fahrzeugfront mit dem sogenannten Tech-Deck sowie nachhaltige Materialien im Innenraum. 

Das neue Markenlogo präsentiert sich ohne die skulptural wirkende 3D-Grafik. Damit trägt ŠKODA einer immer stärkeren Verlagerung der Marketing- und Kommunikationsaktivitäten von Print zu Online Rechnung. Auch die Corporate Identity wurde umfangreich überarbeitet: Farblich setzt ŠKODA AUTO nun auf zwei verschiedene Grüntöne: Smaragd- und Elektrogrün, die für Ökologie, Nachhaltigkeit und Elektromobilität stehen.

In der Produktion tritt ŠKODA AUTO mit Nachdruck für Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein: So setzt das Unternehmen auf Strom aus erneuerbaren Quellen. In Mladá Boleslav sorgt die Produktion von Batterien unmittelbar im Werk für kurze Transportwege, zudem setzt der Automobilhersteller hier zwei elektrische LKW ein. Ab 2030 sollen die tschechischen und indischen Werke Fahrzeuge emissionsfrei (netto) produzieren. Das Werk Vrchlabí gibt die Richtung vor: Der Standort ist bereits seit 2020 CO2-neutral.

Auch bei den Produkten setzt ŠKODA konsequent auf Nachhaltigkeit: Bei einem ENYAQ iV kommen über 13 Kilogramm recycelte Kunststoffe zum Einsatz, die aus alten Batteriegehäusen und Stossstangen gewonnen werden. Beim in der Karosserie verbauten Stahl liegt die Recyclingquote bei 40 Prozent, beim Aluminium sogar bei 60 Prozent. Die Seitenfenster bestehen zu 20 Prozent aus recyceltem Glas. Im Innenraum bietet der ENYAQ iV Sitzbezüge, die zu 40 Prozent aus natürlicher Schurwolle und zu 60 Prozent aus recycelten PET-Flaschen bestehen.

Gleichzeitig setzt ŠKODA AUTO bei der Umsetzung seiner ambitionierten Nachhaltigkeitsziele auf die Unterstützung eines Nachhaltigkeitsbeirats. Die fünf international erfahrenen Mitglieder bringen neue Impulse und Vorschläge zu aktuellen und künftigen Massnahmen im Bereich der Nachhaltigkeit ein. Auf diese Weise fördern sie einen vielseitigeren Dialog zu Nachhaltigkeitsthemen zwischen dem Automobilhersteller und seinen Stakeholdern. (pd/ml)


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