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News / 04. Februar 2022

Schweizer Firmen fördern vermehrt umweltfreundliche Mobilität

Der Verkehrs-Club der Schweiz hat zum zweiten Mal den Einfluss von Schweizer Unternehmen auf das Mobilitätsverhalten ihrer Angestellten untersucht. 30 Unternehmen unterschiedlicher Grösse (mit insgesamt über 75'000 Arbeitnehmenden) aus allen Landesregionen haben sich an der Umfrage beteiligt. Haupterkenntnis: Die Sensibilisierung zu mehr umweltverträglicher Mobilität tragen Früchte – jedoch gibt es noch Luft nach oben.

Die Umfrage beleuchtete die drei Teilbereiche Fahrzeugflotte, Geschäftsreisen und Pendeln.

Gute Zeugnisse für Grossunternehmen
Die drei grössten Unternehmen, welche an der Umfrage teilgenommen haben (SBB, Swisscom und SwissRe) erreichen allesamt eine gute Bewertung. Im Bereich der Pendelmobilität glänzt insbesondere SwissRe mit ihren Anstrengungen, CO2-Emissionen zu vermindern. So gibt es für Mitarbeitende, die zu Fuss oder per Fahrrad zur Arbeit kommen, finanzielle Zuschüsse sowie eine Reparaturmöglichkeit für Velos. Wie der verantwortliche VCS-Projektmitarbeiter Selim Egloff sagt, schneiden die befragten Unternehmen im Rating allgemein recht gut ab: «Dies ist ein Hinweis, dass das Thema ökologische Mobilität in vielen Unternehmen präsent ist und sie deshalb schon zahlreiche Massnahmen ergriffen haben. Sie engagieren sich für eine ökologischere Mobilität.»

Fahrzeugflotten werden elektrifiziert
Auch beim Betrieb der eigenen Fahrzeugflotte zeigen sich die Unternehmen engagiert. So verpflichten sich Swisscom und SBB ihre Flotten aus rund 500 PW und Lieferwagen bis 2030 bzw. 2040 auf klimaschonende Antriebe umzustellen. Auch in anderen Unternehmen werden ähnliche Ziele verfolgt – die Obwaldner Kantonalbank gibt gar an, ihre Firmenwagen bereits seit letztem Jahr komplett elektrisch zu betreiben. Beim Ersatz der Nutzfahrzeuge besteht derweil noch Nachholbedarf: So bleiben die meisten Unternehmen bei einer Zielsetzung für eine emissionsfreie Nutzfahrzeugflotte noch sehr vage. Cargo-Bikes oder E-Rikschas etwa werden als ergänzende Alternativen noch kaum in Betracht gezogen.

Geschäftsreisen: reduziert und klimaschonender
Die Auswertung zeigt weiter, dass bei Geschäftsreisen vermehrt Wert auf die Reduktion von Treibhausgasemissionen gelegt wird. Der Grossteil der Firmen bevorzugt den Zug gegenüber dem Auto oder dem Flugzeug. Dennoch greifen die Massnahmen nur langsam: Beispielsweise beträgt der Anteil von Autopendlern bei SwissRe recht hohe 46%; die SBB melden rund 950 Flugreisen pro Jahr. (rk/pd)

www.verkehrsclub.ch


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