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News / 04. Februar 2022

E-Mobilität: Jeder Vierte scheut den Umstieg

Die E-Mobilität ist nicht aufzuhalten, trotzdem will mehr als ein Viertel (26,7 %) der Autofahrer so lange wie möglich auf ein Elektrofahrzeug verzichten, so die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten britischen Umfrage.

Eine von der Aston University in Birmingham und dem britischen Mobilitätsdienstleister Fleet Evolution durchgeführte Umfrage über die Einstellung de Briten zu Elektrofahrzeugen hat gezeigt, dass längst noch nicht alle bereit für den Umstieg sind.

Die Umfrage, die an rund 10'000 Fahrer, Fuhrpark- und Personalmanager sowie private Autofahrer gerichtet war, sollte die Ansichten über Elektroautos und Ladeinfrastruktur, Fahrzeugbetriebskosten und den Wunsch, auf Elektroautos umzusteigen, untersuchen.

Erstaunlich: Die Mehrheit der Befragten gab an, dass das nächste Auto, das sie kaufen werden, wiederum ein Diesel (40 %) oder Benziner (13%) sein werde, gefolgt von 30 %, die sich für wohl für ein Elektrofahrzeug entscheiden werden und 13 %, die zum Hybridantrieb tendieren.

Auf die Frage nach dem von der Regierung beschlossenen Verkaufsverbot für ICE-Neuwagen bis 2030 gaben beispielsweise 26,67 % der Befragten an, dass sie auch nach Inkrafttreten des Verbots so lange wie möglich gebrauchte Benzin- oder Dieselfahrzeuge kaufen würden. Als Gründe nannten etwa 36 % der Befragten die Kosten, 28 % die Reichweitenangst und 25 % das Fehlen öffentlicher Ladestationen.

Andrew Leech, Geschäftsführer von Fleet Evolution, sagte dazu: "Es gibt immer noch eine Reihe von falschen Vorstellungen über E-Fahrzeuge, insbesondere über die damit verbundenen Kosten, und wir fanden es ziemlich erstaunlich, dass mehr als ein Viertel der Befragten angaben, sie würden niemals auf ein E-Fahrzeug umsteigen, komme was wolle.

Bei der Frage nach den Betriebskosten für 1000 elektrisch zurückgelegte Kilometer lag die durchschnittliche Schätzung bei etwa 50 Pfund (ca. 62 Franken), während die tatsächlichen Kosten nach Angaben von Fleet Evolution eher bei 20 Pfund (ca. 25 Franken) liegen.

Auch im Bereich der Ladeinfrastruktur mangelt es offensichtlich an Wissen. Etwa 67 % der Befragten gaben an, dass sie nicht in einem Umkreis von fünf Minuten um eine öffentliche Ladestation wohnen. Bei einer Überprüfung der Postleitzahlen wurde jedoch festgestellt, dass etwa 40 % derjenigen, die angaben, keine Ladestation in der Nähe zu haben, tatsächlich eine oder mehrere in einem Umkreis von fünf Minuten Fußweg von ihrem Haus hatten.

"Das fehlende Bewusstsein für die Verfügbarkeit von Ladestationen ist etwas, das wir schon früher beobachtet haben, aber es übersieht nicht nur das schnell wachsende öffentliche Ladenetz, sondern auch die Vorteile der Installation von Ladestationen am Arbeitsplatz", konstatiert Leech. (rk)


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