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News / 07. Mai 2021

Wie sicher sind E-Autos wirklich?

Wenn es um die Sicherheit von Elektroautos geht, gibt es unglaublich viele Experten und Kritiker, besonders auf Social Media. Und was sagen die jüngsten Crashtests?

Kaum ein Thema polarisiert aktuell so wie die E-Mobilität, die Corona-Krise einmal aussen vorgelassen. Immer wieder bringen Kritiker das Thema Sicherheit ins Spiel, besonders gerne erfolgt ein regelrechtes Bashing mit Bildern brennender Elektroautos. Und ja, es stimmt, in seltenen Fällen kann auch ein E-Auto Feuer fangen, in Relation zu konventionell betriebenen Fahrzeugen brennen sie aber nicht häufiger.

Was auch kein Wunder ist, schliesslich gibt es bei konventionellen Fahrzeugen neben dem Treibstofftank auch noch Spritleitungen und eben einen Verbrennungsmotor, also gleich mehrere Brandquellen. Wir wollen aber auch nicht leugnen, dass beim Brand eines Elektroautos – oder vielmehr der Batterie – mitunter grössere Herausforderungen auf die Feuerwehr zukommen können. Die grösste Gefahr ist der «Thermal Runway», bei dem die Zellen beschädigt werden und reagieren. Dann muss mit viel Wasser gekühlt werden.

Brandintensität nicht vom Antrieb abhängig
Dabei ist selbst bei einem Fahrzeugbrand nicht gesagt, dass die Batterie überhaupt in Mitleidenschaft gezogen wurde. Erinnern Sie sich an den Fall des ausgebrannten Tesla im Herbst 2019 in Österreich? Das Thema ging durch viele Medien und war Wasser auf den Mühlen der E-Mobilitäts-Kritiker. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass die Hochvoltbatterie nahezu unversehrt war und das Feuer offenbar von der 12-Volt- Batterie ausgegangen ist. Dass sich die Geschichte über Wochen hinzog, war auf ein administratives Problem bei der Entsorgung zurückzuführen, auch hier ist man mittlerweile deutlich weiter.

Was die Intensität eines Fahrzeugbrandes anbelangt, so hängt diese laut ADAC bei Feuerwehr-Experimenten weniger mit dem verbauten Antrieb als vielmehr mit den verwendeten (Kunststoff-)Materialien zusammen. Jüngste E-Autos alle mit fünf Crashtest-Sternen Beim NCAP-Crashtest müssen nicht nur herkömmliche Verbrennerfahrzeuge ihre Sicherheit unter Beweis stellen, sondern natürlich auch rein elektrisch betriebene.

Kürzlich wurde etwa der Polestar 2 von Volvos Submarke aufwendig getestet und Front- sowie Seitencrashes unterzogen. Das Ergebnis waren volle fünf Sterne. Auch der VW ID.3, der Jaguar I-Pace oder das Tesla Model 3 wurden bereits untersucht, auch diese Fahrzeuge holten allesamt fünf Sterne und übertrafen
die dafür erforderlichen Punkte teils sogar deutlich. Die Batterie hat übrigens in keinem einzigen Fall Schaden genommen. Unterm Strich geht von einem Elektroauto kein grösseres Risiko aus als von einem herkömmlichen Fahrzeug. (sts)

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