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News / 30. Mai 2022

E-Mobilität: So gut sind die europäischen Länder vorbereitet

Die Schweiz klettert im europäischen EV Readiness Index von LeasePlan um einen Rang nach oben und liegt nun auf dem 13. Platz. An der Spitze steht nach wie vor Norwegen vor den Niederlanden und Grossbritannien. Auch die Achillesferse bleibt in Form der mangelnden Ladeinfrastruktur praktisch in ganz Europa dieselbe.

LeasePlan ging im jährlichen EV Readiness Index abermals der Frage nach, wie gut der alte Kontinent auf den E-Umstieg vorbereitet ist. Untersucht wurden 22 Länder in Europa, darunter auch die Schweiz. Der Index fokussiert sich jeweils auf die drei Faktoren «Zulassungen von E-Fahrzeugen», «Reifegrad der Infrastruktur» sowie die «Gesamtbetriebskosten (TCO)» in den jeweiligen Ländern.

An der Spitze bleibt alles wie gehabt: Norwegen auf Platz 1 (42 Punkte), die Niederlande auf Platz 2 (37 Punkte) und das Vereinigte Königreich auf Platz 3 (35 Punkte). Einen massiven Sprung machten unsere östlichen Nachbarn aus Österreich, welche punktgleich mit den Briten den dritten Platz belegen. Am stärksten hat sich aber Griechenland verbessert: von 16 auf 23 Punkte, was Rang 14 in der Schlussabrechnung bedeutet. Gründe dafür sind der wachsende Marktanteil von E-Fahrzeugen und die niedrigeren Gesamtbetriebskosten für diese Autos.

Schweden (+5 Punkte) und Belgien (+4 Punkte) haben ihre Punktzahl dank einer verbesserten Ladeinfrastruktur und gesteigerter staatlicher Anreize für E-Fahrzeuge ebenfalls deutlich erhöhen können. In den beiden reifsten Märkten (Norwegen und Niederlande) sind die Steuern für E-Fahrzeuge leicht gestiegen, was sich in den kommenden Jahren negativ auf ihr Abschneiden beim Index auswirken könnte. Die Schweiz klettert im Vergleich zu 2021 um einen Rang nach oben und belegt nun den 13. Platz (25 Punkte).

Die wichtigsten Erkenntnisse für 2022 sind folgende: Die Akzeptanz von E-Fahrzeugen hat in fast allen Märkten deutlich zugenommen. Das spiegelt die zunehmende Beliebtheit von E-Fahrzeugen in allen europäischen Ländern wider – zudem gibt es in allen Fahrzeugsegmenten eine immer grössere Modellauswahl. Die Ladeinfrastruktur hinkt nach wie vor hinterher, was zu einem Mangel an Lademöglichkeiten führt; gleichzeitig steigt die Zahl der Zulassungen rapide an. Dieser Fakt unterstreicht einmal mehr, wie dringend die Regierungen jetzt in eine robuste und zuverlässige öffentliche Ladeinfrastruktur in ganz Europa investieren müssen, schreibt LeasePlan in ihrer Analyse. Insgesamt sind E-Autos erschwinglicher denn je. Die Kostenwettbewerbsfähigkeit wird vor allem durch niedrigere Energiepreise für E-Fahrzeuge (insbesondere im Vergleich zu den gestiegenen Diesel- und Benzinpreisen) und günstigere Steuerregelungen für E-Fahrer getrieben.

«Das Fehlen von Massnahmen seitens der Regierungen in Bezug auf die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge führt zu einem Mangel an Ladestationen in Europa. Da das Angebot an neuen Elektrofahrzeugmodellen steigt und die Preise sinken, entscheiden sich immer mehr Menschen für E-Fahrzeuge. Wenn die Ladeinfrastruktur mit diesem Wachstum nicht Schritt hält, wird es immer schwieriger, verfügbare Ladestationen zu finden. Dieser Bericht sollte ein Weckruf für die Notwendigkeit sein, in eine umfassende europäische Ladeinfrastruktur zu investieren. Die Regierungen müssen den Umstieg für alle erleichtern, nicht erschweren», sagt Tex Gunning CEO von LeasePlan. (rk)

www.leaseplan.com/de-ch

 


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