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Citroen / 12. Mai 2021

Erfrischend anders

Bei Citroën gibt es ein neues Schmuckstück für Elektroliebhaber. Der ëC4 ist ein kompakter SUV mit ausgefallenem Design, 350 km Reichweite und praktischen Gadgets.

Der Citroën C4 hat eine lange Tradition. Bereits 1928 rollte der erste C4 vom Band. Jetzt ist der schicke Franzose zurück, als reiner Stromer mit einer Leistung von 100 kW (136 PS), die er aus einer 50 kWh Lithium-Ionen Akku schöpft, einem maximalen Drehmoment von 260 Nm und einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Optisch lässt sich der ëC4 nicht ganz einfach einordnen. Ist er nun SUV, Coupé oder doch Limousine? Irgendwie alles in einem. Eine Limousine mit muskulösen Sicken und Kanten, gepaart mit einer SUV-Beplankung und coupéartigem Dachbogen.

Ungewohnte Heckansicht
Die Front trägt das aktuelle Markengesicht mit schlitzförmigen Tagfahrleuchten. Serienmässig sind Full-LED-Scheinwerfer, die bei der Fahrt durch die Stollen des Grimsel Wasserkraftwerks eine hervorragende Lichtausbeute bieten. Neue Wege schlagen die Franzosen beim Heck ein. Solch verwinkelte Heckleuchten und die durch einen Spoiler geteilte Heckscheibe kennt man sonst eher von japanischen Modellen. Durch die Höhe und Form wirkt der ëC4 deutlich wuchtiger als er in Wirklichkeit ist. Mit einer Länge von gerade mal 4,36 m kann durchaus von einem kompakten Modell gesprochen werden.

Im Innenraum präsentiert sich dem Fahrer ein moderner Look mit einem grossen Touchdisplay in der Mitte – generell wurden Knöpfe reduziert. Eine einzige Leiste aus Knöpfen durfte bleiben. Damit lassen sich die Klimaanlage, Sitzheizung und die beheizbaren Front- und Rückscheiben kontrollieren. Der Rest wird über das Display gesteuert. Statt Automatik-Wählhebel gibt es nur noch einen Regler. Insgesamt sind hinten und vorne 16 verschiedene Ablagefächer zu finden, die zusammen 39 Liter Fassungsvolumen bieten. Ganz besonders praktisch ist die iPad-Halterung für den Beifahrer, die sich wie eine Schublade herausziehen lässt.

Nur Schweben ist schöner
Das Highlight sind die Komfortsitze. Toppen lässt sich das mit der erhältlichen Massagefunktion. Serienmässig gehört eine Federung mit hydraulischer Dämpfung dazu, die ihre Stärken bei der holprigen Stollenfahrt gleich mal ausspielen kann. Der ëC4 schwebt förmlich über Unebenheiten hinweg. Der Fahrer kann aus drei verschiedenen Fahrmodi auswählen: Sport, Normal und Eco. Die Bedeutung des jeweiligen Modus - fast schon selbsterklärend. Im Sportmodus flitzt der ëC4 in 9,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Stromer kann an öffentlichen Schnellladestationen mit bis zu 100 kW geladen werden und benötigt dann 30 Minuten. Mit dem serienmässigen dreiphasigen 11-kW-Bordlader ist die Batterie nach rund fünf Stunden vollständig geladen. Der Citroën ëC4 kostet ab 29'900 Franken. (ir)

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