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Nissan / 23. Juni 2022

Nissan Juke: Endlich elektrifiziert!

Mit dem Nissan Juke Hybrid rollt in kürze die zweite Antriebsvariante des City-SUV in die Schweizer Showräume. electric WOW hat den elektrifizierten Juke in Mailand getestet.

Vor drei Jahren überarbeitete Nissan den Juke. Dabei blieben Diesel- oder gar elektrifizierte Antriebe aussen vor. Ein 114 PS Turbo-Benziner nahm der Kundschaft quasi die Qual der Wahl. Diese wird nun mit einem neuen Hybrid-Modell zurückgetragen.

Angetrieben wird der Neue von einem extra für den Hybrideinsatz entwickelten 94-PS-Vierzylinder und einem E-Aggregat mit 49 PS. Letzteres bezieht die Energie aus der wassergekühlten 1,2 kWh Batterie. Die Systemleistung steigt mit 143 PS um 25 % gegenüber jener des Benziners. Gleichzeitig sinkt der Kraftstoffverbrauch laut Hersteller im Stadtverkehr um bis zu 40 Prozent, im kombinierten Normzyklus 20 Prozent.

Auf dem Papier spricht also alles für die Hybrid-Variante. Und auf der Strasse? Da ebenso. Dafür mitverantwortlich ist das Multimodal-Getriebe mit seinen vier Gängen für den Verbrenner und zwei für den E-Antrieb. Dieses lässt den Juke stets elektrisch anrollen. Danach übernimmt ein ausgeklügelter Algorithmus die Schaltpunkte, Bremsenergierückgewinnung und das Zusammenspiel der Aggregate. Der Antriebswechsel geschieht – bei vorrausschauender Fahrweise – nahtlos, den oft verschmähten Gummibandeffekt haben wir während unserer Testfahrt durch Mailand kaum gespürt.

Apropos Gespür: Der Juke ist weder ein Auto für Bleifüsse, noch eines für Raser. Vom Stand auf Tempo 100 gönnt er sich 10,1 Sekunden und bei 166 km/h ist Schluss. Wer hingegen – wie wir – gelassen und mit der passenden Rekuperationsstufe fährt wird mit einem Verbrauch von 5,4 Liter auf 100 Kilometer und rein elektrischen Fahrten bis 55 km/h belohnt.

Der Hybridantrieb bekommt dem Juke so gut, dass die Kundschaft wohl weiterhin keine Qual der Wahl verspüren wird. Vorausgesetzt, dass sich die Preisdifferenz zum Benziner in Grenzen hält. Klar wird das im Juli, wenn bestellt werden kann. Die ersten Fahrzeuge stehen ab September bei den Schweizer Händlern. (fs)

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