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Volvo / 10. Januar 2022

Getunter Google Assistant

Volvo hat den XC60 renoviert und ihn mit dem Google Assistant ausgestattet. Wir testen das Topmodell des Haustuners Polestar mit 405 Hybrid-PS.

Von aussen fallen die leichten Retuschen am Kühlergrill sowie an Front- und Heckschürzen kaum auf. Dafür stechen die Polestar-spezifischen Tuningelemente wie die 22-Zoll-Alus, die goldenen Bremssättel und die Fahrwerkstieferlegung ins Auge. Auch innen ist optisch nicht viel anders als beim Vorgänger. Die verwendeten Materialien wirken aber noch edler und das Display des digitalen Cockpit ist leicht grösser. Die goldenen Polestar-Sicherheitsgurte sind Geschmacksache.

Cleverer Sprachassistent
Trotz Google-Infotainmentsystem ist die händische Bedienung immer noch umständlich. Nur für Lautstärke, Defroster und Heckscheibenheizung gibt es fixe Tasten, der Rest wird am Touchscreen eingestellt. Neu übernimmt das aber auf Wunsch auch der Google Assistant per Sprachbefehl «Hey Google». So können die Sitzheizung eingeschaltet, die Innenraumtemperatur angepasst oder das Navigationsziel mit der Stimme eingegeben werden – ohne den Blick von der Strasse zu nehmen.

Kombinierte Power
Der getunte Polestar-Hybridantrieb leistet 405 PS (318 Benziner, 87 E-Aggregat) und ein maximales Drehmoment von 670 Nm. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft der 4x4-Schwede in rasanten 5,4 Sekunden. Weil wir das sportliche Potenzial öfters auskosten wollten und die 11,6 kWh-Batterie nicht jeden Tag aufladen konnten, schafften wir die 3,3 l/100 km Werksverbrauch bei weitem nicht - bei uns waren es knapp acht Liter. Wer Sprit sparen will, muss den Akku bei jeder Fahrpause an den Strom hängen. Dann kann man die ersten 35 km rein elektrisch zurücklegen.

Beeindruckende Fahrdynamik
Das Fahrwerk ist nicht nur tiefergelegt, sondern auch mit Öhlins-Dämpfern, Querstabilisatoren und härteren Federn versehen. Die hohen Kurventempi und das präzise Handling sind zwar beeindruckend, in Kombination mit den grossen Rädern bleibt der Komfort aber etwas auf der Strecke. Eine Luftfederung wäre hier vielleicht die bessere Alternative. Auf die paar Tausender mehr käme es beim XC60 Polestar Engineered nicht an, der kostet schon in der Basis über 90'000 Franken. (mb)

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