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Mercedes / 12. November 2021

Der kleinste Mercedes-Stern am Elektrohimmel

Der EQA markiert den Einstieg in die Mercedes-Elektrowelt. electric WOW hat den kompakten E-SUV in sportlicher AMG-Line-Ausführung getestet.

Der kleinste Stromer mit Mercedes-Stern ist bis auf Antriebseinheit und Tank baugleich mit dem Kompakt-SUV GLA. Damit machen die Stuttgarter ihren Kunden den Wechsel auf ein Elektroauto denkbar einfach. Bis auf den Tankvorgang muss der EQA-Fahrer nämlich nichts neues lernen, ausser mit dem von 435 auf 340 Liter geschrumpften Kofferraum klarzukommen.

Raumangebot für Passagiere und Bedienung sind identisch. So bietet auch der EQA vier Erwachsenen komfortabel Platz und verfügt über das MBUX-Bedien- und Infotainmentsystem mit der aufmerksamen Sprachbedienung, die aufs Stichwort «Hey Mercedes» meist auf Anhieb versteht, was man vom Auto will. Ausserdem ist auch das EQA-Interieur mit hochwertigen Materialien ausgestaltet.

Souveräne Fahrleistungen
Den Antrieb unseres Testwagens übernimmt eine Asynchron-E-Maschine in Kombination mit einem konstant übersetztem Stirnradgetriebe und einem Differenzial an der Vorderachse. Mit 190 PS und 375 Newtonmeter Drehmoment fühlt sich der Wagen trotz fast zwei Tonnen Leergewicht nie schwerfällig an. Aber trotz viel Schnellkraft (0-100 km/h in 8,9 s.) und AMG-Line Ausstattung – ein Sportler ist der EQA 250 auch nicht. In Kurven spürt man die Last von über einer Tonne auf der Vorderachse. Und beim Verzögern aus höheren Tempi lässt sich die Bremse schwer dosieren, weil die E-Maschine plötzlich mitbremst.

Alltagstaugliche Reichweite
Dank ausgewogenem Federungskomfort und mustergültiger Geräuschdämmung ist der EQA vielmehr ein leiser Gleiter. Entspannt unterwegs kann man auch am meisten Kilometer aus dem 66,5 kWh Akku holen. Auf dem Papier beträgt die Reichweite 426 km, bei uns im Test waren es gut 320 km, was für den Alltag locker reicht. Strom tankt der EQA über seinen CCS-Anschluss mit bis zu 100 kW. An einer Schnellladesäule ist die Batterie so in 30 Minuten 80 Prozent voll. An der Wallbox mit maximal elf kW braucht er für eine Vollladung knapp sechs Stunden.
Auch durch Rekuperation fliesst Strom in die Batterie. Der Widerstand lässt sich dabei per Lenkradwippen verstellen. Bei «D +» laufen die Räder frei, bei «D- -» verzögert der Wagen so stark, dass man in der Stadt praktisch ohne Bremse auskommt. (mb)

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